Wildheit und Wahnsinn einer Frauwerdung

Jagd auf dem Friedhof

Im Zusammenhang mit Video-Arbeiten zu meinem Roman Adèle entstanden folgende Schnupsel und Bruchstücke, die ich sehr vorläufig einstelle, ohne jedoch dass sie offiziellen Charakter hätten. Das Mädchen tritt hier erwachsen auf – wie auch in Teilen seiner aufgezeichneten Geschichte.

3 Kommentare

    • Mo

      Falsch herum. Wenn du eine solche Geschichte mitbringst (i.e. sog. ‚Missbrauchbetroffene‘ bist), lauten die Vorschläge, die dir als Schreibender von Veröffentlichungswilligen bzw. ‚Verlagsleuten‘ gemacht werden, durchaus zuweilen: „Dann schreib doch mal einen Porno.“ Als wäre ein ehemals missbrauchtes Kind ja dann ohnehin ‚vom Fach‘. Selbst zum Roman „Adèle“ fiel einigen (Männern) ein, diese komplexe und dunkle 450-Seiten-Chronik sei wohl am besten ‚erotisiert‘ i.e. tendenziell als eine Art Kinderporno zu verkaufen (ohne es so zu nennen, versteht sich). Spricht für sich und wäre nicht nur illegal, sondern ist denn doch noch weit trauriger, als ich es für möglich gehalten hätte.
      Meine erotischen Texte – ausschließlich das „Kabinett“ also – sind sekundär (i.e. nach „Adèle“) entstanden und waren reine Auftragsarbeiten. Allerdings untergraben sie bewusst das sonst oft Billige und Trashige des Genres; so viel Respekt vor dem geschriebenen Wort musste sein. Alles andere als Wichsgeschichtchen.

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